"Nach dem ich die letzten 6 Monate als Praktikant bei National Instruments (im technischen Bereich) verbringen durfte, kann ich eigentlich nur Positives über diese Firma berichten. Angefangen bei der interessanten Arbeit, über das angenehme und lockere Arbeitsklima bis hin zur schönen Firmenwohnung verlief alles wie man sich das von einem perfekten Praktikum vorstellt.
Zur Arbeit ist zu sagen, dass man den ersten Monat hauptsächlich damit verbringt Kurse über die verschiedensten Produkte von NI zu hören und den Applikations-Ingenieuren bei ihrer Arbeit über die Schultern schaut. Anschließend greift man aber bereits selbst ins Geschehen ein und gibt Kunden telefonisch Hilfestellungen zur kompletten Produktpalette. Zur Abwechslung bekommt man im Laufe des Praktikums auch noch die Möglichkeit für 6 Wochen an einem Projekt zu arbeiten. Bei mir war dieses Projekt ein Messeaufbau bei dem ein Roboter gegen einen Menschen „Tic Tac Toe“ spielt.
Zum Umfeld in der Firma kann ich eigentlich auch nur positives sagen. Im jungen Team der Applikations-Ingenieure findet man schnell Anschluss (wie auch in der restlichen Firma) und durch diverse außerbetriebliche Veranstaltungen (GoKart fahren, Tischfussballturniere, Grillen an der Isar, …) wird einem auch nach der Arbeit nicht langweilig. Da die meisten Praktikanten von außerhalb Münchens kommen und das Angebot der Firmenwohnung nutzen, findet man durch das Zusammenleben schnell neue Freunde.
Ich blicke also auf eine schöne Zeit in München zurück, in der ich viele neue Kontakte knüpfen konnte und sehr viel gelernt habe. Ich kann also jedem Studenten mit Interesse an Mess- und Regelungstechnik ein Praktikum bei NI raten."
Patrick
"Meine zwei Hauptgründe um mich für National Instruments zu entscheiden waren zum einen, ich wollte das grafische Programmieren mit LabVIEW erlernen. Von der Software hatte ich im Studium gehört, hatte vorher diese aber nie verwendet. Zum anderen wollte ich mir ansehen, was eine Arbeitsstelle beinhaltet, in der man im direkten Kundenkontakt steht.
Meine Erwartungen wurden übertroffen. National Instruments bot mir als Praktikant sehr viele Möglichkeiten. Als Einstieg erwartet einen eine Menge an Schulungen zu den diversen Hard- und Software Produkten der Firma. Fängt man dann nach einer Einlernphase an im Tagesgeschäft mit zu helfen, bekommt man die gleichen Rechte und Pflichten wie ein vollwertiger Mitarbeiter. Man arbeitet in Gruppen zusammen mit den anderen Mitarbeitern, ganz wie ein vollwertiges Mitglied im Team.
Die tägliche Arbeit ist mehr als abwechslungsreich, man weiß nie, mit was für einem Produkt der Kunde Hilfe benötigt. So hat man fast jeden Tag ein anderes Thema zu bearbeiten und eignet sich dabei ein enormes Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen an. Weiß man nicht weiter, sind die Kollegen nie um eine Antwort verlegen und das Testlabor bietet einem die Möglichkeit das alles auch noch auszuprobieren.
Das Praktikum schließt mit einer Projektarbeit ab in der man für einige Wochen ein Themengebiet vertiefen kann. Ich hatte das Glück, trotz der Wirtschaftskrise, mein Projekt in der NI Niederlassung in Madrid bearbeiten zu dürfen. Mein Projekt umfasste die Motorensteuerung mit der Nintendo WiiMote – der Spaß kommt also auch nicht zu kurz.
Zusammenfassend: Man muss sich vorher bewusst sein, das man in den direkten Kundenkontakt im täglichen Geschäft kommen wird. Für wen das kein Hinderungsgrund ist, dem kann ich das Praktikum nur empfehlen. Ich möchte mich an dieser Stelle für die tolle Zeit bei allen Kollegen bedanken. Es hat richtig Spaß gemacht!"
Martin
Feedback zum Auslandspraktikum in Südafrika:
"Bereits während eines Rundgangs nach dem Vorstellungsgespräch ist mir eine sehr angenehme, entspannte Atmosphäre unter den im Durchschnitt sehr jungen Ingenieuren der AE- (Application Engineers) Abteilung aufgefallen. Dieser Eindruck hat sich schnell während der vielen Anfangsfragen und geselligen Abende (Grillen, Biergarten, Ein- bzw. Ausstandsfeiern) bestätigt.
Während meines sechsmonatigen Praktikums bei NI wurde ich durch Fachkurse zu den Produkten von National Instruments (LabVIEW, weitere Messsoftware und -hardware) gut auf meine Aufgabe im technischen Support vorbereitet. Schnell bekam man die Aufgabe, technischen Fragen zur Programmierung oder Testaufbauten zu bearbeiten und diese selbst oder mit Hilfe eines Kollegen zu lösen. Ich bin mir sicher, dass ich mit dem Praktikum bei NI einen super Grundstein für meine Diplomarbeit und meinen Berufseinstieg gelegt habe.
Während man sich im Support mit einer größeren Breite an technischen Aufgabestellungen beschäftigt, kann man während seines Abschlussprojekts eine spezielle Aufgabenstellung intensiv und langfristig behandeln. Ich wurde mit einem weiteren Praktikanten dazu ausgewählt, dies bei der Niederlassung in Südafrika durchzuführen. Neben diesem Projekt (bei mir ein autonomes Gefährt mit einer CompactRIO-Steuerung) kann man auch noch ein fremdes Land und dessen Bewohner für fast zwei Monate kennen lernen.
Sowohl in München als auch in Südafrika ist bestens für eine gemütliche Wohnung und lustige Mitbewohner gesorgt.
Gruß aus SA"
Lars