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RF Design & Test

VIP 2016

Für die vernetzten Systeme von morgen wird ein plattformbasierter Ansatz nötig sein, um die Herausforderungen im Bereich RF-Design und -Test zu überwinden. Neue Technologien gilt es in bestehende Prüfstandskonzepte zu integrieren und neue, leistungsfähigere Systeme zu realisieren. Ein Schwerpunkt liegt insbesondere auf dem Bereich Software-Defined Radio. Diese Vortragsreihe zeigt durch praxisbezogene Anwender- und Technologievorträge aus Forschung und Industrie, wie sich flexible RF-Systeme auf Basis eines softwaredefinierten Ansatzes, dank vermehrten Einsatzes von FPGA-Technologie und einer optimierten Entwicklung bei modularen Formfaktoren schnell umsetzen und einfach an wechselnde Anforderungen anpassen lassen.


Mittwoch, 11:30 – 18:00 Uhr

11:30 – 12:15

Interoperabilitätsuntersuchungen zwischen LTE und GSM-R für Bahnbetriebsanwendungen auf Basis von NI-basierten SDR-Komponenten

Robert Richter, Prof. Oliver Michler, TU Dresden
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12:15 – 13:00 Integration von Mobilfunk und Rundfunk in LTE/5G – Ergebnisse von den eMBMS Feldtests

Markus Hertlein, FAU - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Dr. Khishigbayar Dushchuluun, Institut für Rundfunktechnik
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13:00 – 14:30 Mittagspause/Besuch der Ausstellung
14:30 – 15:15 Testlösungen für die V2X-Kommunikation

Dr. Gerd Schmitz, Axel Meinen, S.E.A. Datentechnik GmbH
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15:15 – 16:00 Trends in Radar Systems And its Impact on Test System Architecture

Matteo Bax, Benjamin Michel, National Instruments
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16:00 – 16:30 Kaffeepause/Besuch der Ausstellung
16:30 – 17:15 Testing Mobile Infrastructure Systems and Components With the VST

Peder Malmlöf, GefleTestteknik AB
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17:15 – 18:00 Mehrfach RF-Tester für Telematics und Multimedia

Markus Solbach, NOFFZ Technologies
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Mittwoch, 11:30 – 12:15
Interoperabilitätsuntersuchungen zwischen LTE und GSM-R für Bahnbetriebsanwendungen auf Basis von NI-basierten SDR-Komponenten


Robert Richter, Prof. Oliver Michler, TU Dresden

Für die Umsetzung funkbasierter Bahnsysteme werden derzeit im Bahnbereich spezielle GSM-Mobilfunksysteme (GSM-R) betrieben. Da der Standard technisch relativ alt ist, sollen zukünftig auch Anwendungen im neueren Mobilfunkstandard LTE prinzipiell möglich sein. Dafür sind reproduzierbare Interoperabilitätstests unter Laborbedingungen notwendig. Der Beitrag befasst sich dazu mit ausgewählten Untersuchungen von LTE/GSM-R-Interferenzmessungen im Bahnfrequenzbereich unter Einsatz von NI-Komponenten.

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Mittwoch, 12:15 – 13:00
Integration von Mobilfunk und Rundfunk in LTE/5G – Ergebnisse von den eMBMS Feldtests

Markus Hertlein, FAU - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg / Dr. Khishigbayar Dushchuluun, Institut für Rundfunktechnik

Ziel des Projekts „Integration von Rundfunk und Mobilfunk in LTE/5G“ war es, mit Hilfe theoretischer und praktischer Untersuchungen Modelle zu erarbeiten, wie Rundfunk und Mobilfunk in einem System zusammengeführt werden könnten. Die grundlegende Projektidee war es, frühzeitig die Möglichkeiten und Grenzen des gegenwärtig bereits definierten, aber weltweit noch nicht eingesetzten eMBMS‐Betriebs auszuloten, dessen Unzulänglichkeiten für eine flächendeckende Fernsehinfrastruktur zu identifizieren und Wege aufzuweisen um diese Begrenzung zu überwinden. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen konnten anschließend in einem weiteren Schritt eine verbesserte Netzwerk‐ und Systemarchitektur entwickelt und ‐ darauf aufbauend ‐ Standardisierungsvorschläge erarbeitet werden, die sowohl Rundfunk‐ als auch Mobilfunkinteressen gleichermaßen berücksichtigen und von beiden großen Dienste‐Landschaften getragen werden. In einer Ergebnisanalyse wurden die gewonnen Erkenntnisse aufgearbeitet, um Anforderungen für künftige Broadcast‐Broadband‐Netze definieren zu können. Diese Ergebnisse aus den Feldtests sollen im Zuge dieses Vortrags vorgestellt werden.

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Mittwoch, 14:30 – 15:15
Testlösungen für die V2X-Kommunikation


Dr. Gerd Schmitz, Axel Meinen, S.E.A. Datentechnik GmbH

Die Automobilwelt wird in den nächsten Jahren einem grundlegenden Wandel durchlaufen, automatisiertes Fahren ist dabei eines der Kernthemen. Durch neue Sensorik und Fahrassistenzsysteme und den direkten Informationsaustausch der Fahrzeuge untereinander soll der Autofahrer als „Human Factor“ zunächst intensiver technologisch unterstützt und langfristig in bestimmten Fahrsituation gänzlich abgelöst werden. Die dazu notwendige Kommunikationstechnik, bekannt unter dem Begriff V2X oder Car2X, ist in den letzten Jahren in zahlreichen Feldversuchen erfolgreich erprobt worden. Der Beitrag gibt einen Einblick in die Lösungen für die notwendigen Test- und Validierungsmaßnahmen auf Basis von LabVIEW und Hardwareplattformen von National Instruments.

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Mittwoch, 15:15 – 16:00
Trends in Radar Systems And its Impact on Test System Architecture

Matteo Bax, Benjamin Michel, National Instruments

Active Electronically Scanned Array (AESA) technology will enable next generation radars achieve better jamming resistance capability and low probability of intercept. These radars consists of a number of transmit/receive modules (TRMs) which are electronically scanned in a tight time-synchronized manner, thereby requiring digital control to move closer to the radio front end on the antennas.

To meet these challenges, radar engineers will need a platform-based test system which delivers capabilities such as multi-channel phase aligned measurements over wide bandwidths and high-throughput streaming. This session discusses the trends in radar systems and analyzes their impact on test system architecture.

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Mittwoch, 16:30 – 17:15
Testing Mobile Infrastructure Systems and Components With the VST

Peder Malmlöf, GefleTestteknik AB

Get an overview on how to measure PIM, S-parameters and 3GPP spectrum with one type of instrument. The challenges in testing mobile system components are growing with higher demands on bandwidths and modulation schemes. All while the pressure is on decreasing total cost of test and increasing the flexibility of production lines. The GTT SW products can improve efficiency and flexibility in small and large volumes, for production and verification by using the NI VST in new innovative ways.

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Mittwoch, 17:15 – 18:00
Mehrfach RF-Tester für Telematics und Multimedia

Markus Solbach, NOFFZ Technologies

Im Rahmen eines französisch/chinesischen Projekts stand unser Auftraggeber vor der Herausforderung, Signal Test oder Non-Signalling Test an neuen Telematics Control Units durchzuführen. Es sollte ein Mehrfach-EoL-Tester mit RF-Kammern entstehen, worin die DUTs für einen chinesischen Fahrzeughersteller quasi parallel über Antenne und/oder Kabel getestet werden sollen. Standards wie LTE, Era/Glonass sowie die Prüflingsanbindung über CAN zur Anbindung des Network-Access-Device(NAD)-Moduls sollten in das Prüfsystem integriert werden. Im Vortrag wird auf die heutige Anforderung im Bereich IoT im Automotive eingegangen und die Testerarchitektur für Multi-DUT-Tester mit den NOFFZ-UTP-Systemen im Kundeneinsatz dargestellt.

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Donnerstag, 10:30 – 11:15
Use #Bookmarks – Get Your Review Docs for Free!
Daniela Biberstein, Matthias Kubli, Helbling Technik AG

Seit sieben Jahren entwickeln wir mit LabVIEW Applikationen zur Datenerfassung und Auswertung von Versuchen im Bereich der pharmakologischen Forschung. Unser größtes Messsystem erfasst in wenigen Minuten bis zu ein GB an komplexen Daten von 384 parallelen Versuchen. Die Anzeige und Auswertung dieser Daten erfolgt in Sekundenbruchteilen parallel für alle 384 Experimente. Als Beispiel für eine komplexe Anwendung wurde die zugehörige Auswertesoftware DataControl 384 auf der NI VIP 2014 während der Keynote vorgestellt. In diesem Vortrag wird anhand von Codebeispielen aufgezeigt, mit welcher Architektur und mit welchen Tricks man eine solch außergewöhnliche Performance in LabVIEW erreichen kann.

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Donnerstag, 11:15 – 12:00
Pentomino Solver – Lösung eines 3D-Puzzles per Bruteforce
Erik Brenncke, Daimler AG

Pentomino Solver löst ein gegebenes 3D-Puzzle, indem es 25 gleiche Pentominos zu einem Kubus zusammenfügt. Durch Probieren aller möglichen Kombinationen von Pentominos zueinander werden sämtliche Lösungen gefunden. Fortschritt und Lösungen werden in 3D dargestellt. Die Software basiert auf der Producer/Consumer-Architektur. Der Kernalgorithmus verwendet einen Software-Stack, welcher mit einer Queue umgesetzt wird.

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Donnerstag, 13:30 – 14:15
A Complete Toolchain of Continuous Integration for LabVIEW
Ulf-Hendrik Hansen, WERUM Software & Systems

Continuous integration is one of the most essential practices for achieving high standards of software development quality. Testing and quality assurance in the LabVIEW ecosystem depend on various tools. We show a scalable CI-framework for source-code control, automated build processes, requirements management, and automated unit testing for projects of any LabVIEW version and configuration. This Jenkins-controlled service environment seamlessly integrates SVN, Requirements Gateway, VI Package Manager as well as SonarQube and Nexus for test results and artifact management.

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Donnerstag, 14:15 – 15:00
Eine serviceorientierte Funktionstestarchitektur auf Basis des LabVIEW Actor Framework
Michael Thimm, Matthias Kresel, SEN - System Entwicklung Nordhausen GmbH

Für die Inbetriebnahme automatisierter Funktionstests ist die Entwicklungsdauer der Prüfsoftware vor allem in modularen Hardwareumgebungen ein kritischer Zeitfaktor. Das in diesem Beitrag beschriebene Framework stellt aus dem LabVIEW Actor Framework durch Vererbung gewonnene und mit zusätzlicher Funktionalität angereicherte Klassen bereit, die die Entwicklung von Funktionstests vereinfachen. Grundlagen einer so erstellten Funktionstestsoftware sind voneinander unabhängige spezialisierte Actor-Bäume, die über einen Haupt-Actor verbunden sind.

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Donnerstag, 15:30 – 16:15
Implement State Machines Using the Actor Framework: The State Actor
Oliver Wachno, Bürkert Werke GmbH

Das Actor Framework eignet sich hervorragend dazu, skalierbare und flexible Applikationen zu erstellen. Es stellt in der Zwischenzeit eines der komplexeren De-facto-Standard-Entwurfsmuster für die fortgeschrittene LabVIEW-Programmierung dar. Die Statemachine/der Zustandsautomat ist ein weiteres, schon altbewährtes Entwurfsmuster zur Steuerung von Abläufen in Programmen. Der State Actor stellt eine Zusammenführung beider Entwurfsmuster dar. Der Vortrag soll zeigen, wie der State Actor eingesetzt werden kann.

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Donnerstag, 16:15 – 17:00
CS++ - An NI Actor Framework based Class Library
Holger Brand, Dennis Neidherr, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

CS++ is a class library based on NI’s Actor Framework, to be used for FAIR experiment control systems. CS++ extends the Actor Framework with base classes and concrete implementations for device control and distributed communication using abstract process variables, with derived classes for Shared Variable and DataSocket communication, and a central message logger. It allows for interactive launching of actor objects preconfigured in a database, and introspection allows for interactive dispatching of Actor Messages.

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